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Im Sommer 2004 ging es
los in einen Traumurlaub auf eine Trauminsel. Zuerst fuhren wir mit der DB
nach Frankfurt/Main, nachdem unsere Fahrräder bereits am Donnerstag mit
Hermes-Versand zum Flughafen gebracht wurden. Vom Flughafen- Terminal 2
starteten wir um 19:45 Uhr mit einer Boing 747 der Korean Air nach Seoul. 10
Stunden später hatten wir einen Aufenthalt von 5 Stunden auf dem Flughafen
Incheon. Hiernach ging es dann weitere 10 Stunden mit einem Airbus nach
Fidischi. Morgens um 8:30 Uhr landeten wir endlich auf dem Flughafen Nadi
und wurden bereits mit typischer fidschianischer Musik empfangen. Von dort
wurden wir mit Hotel- Taxi abgeholt und in unser erstes Quartier auf Fidschi
gebracht- Hotel Beach Side Resort. Ein idyllisches Plätzchen nicht weit vom
Strand. Eine Nacht für ca. 40 Euro. Außerdem gibt es hier Pineapple-
Crushes der gesamten Insel!!!!!
Der ersten Tag und die
erste Nacht schliefen wir durch. Am nächsten Tag erkundeten wir mit Fahrrad
Nadi. Am 3. Tag starteten wir richtig mit unserem Gepäck an den anscheinend
schönsten Strand, den Natadolu- Beach, los. Allerdings war die Route doch
anstrengender als gedacht. Wir fanden zwar den Weg in Richtung Strand, aber
letztendlich hatten wir uns doch verfahren. Zum Glück und wirklich durch
Zufall trafen wir einen Einheimischen zu Pferd, der uns sofort anbot in
seinem Haus zu übernachten. Da es schon sehr spät war, nahmen wir sein
Angebot dankbar an. Also verbrachten wir die Nacht in Aseri`s und Ruth`s
Haus (10€ pro Nacht und Person, incl. Essen). Am nächsten Morgen folgte
Horse- Riding. Mit Pferd ging es dann zum langersehnten Strand. Weisser
Sand, blaues Meer und Korallenbänke wie auf der Postkarte. Nach einem
kurzen Snack verließen wir das gastfreundliche Dorf mit Fahrrad (The
sightseeing- train was broken down.) und fuhren nach Sigatoka ins Sigtoka-
Hotel (30€ pro Zimmer, einfache Ausstattung). Hier aßen wir in in einem
guten Restaurant eine super Pizza. Das Hotel selbst war etwas schmuddelig.
Abends schlenderten wir durch die Stadt über einen lebendigen Nachtmarkt.
Am nächsten Tag
besichtigten wir die dort berühmten Sanddünen (Eintritt 3,50€ pro
Erwachsener, Kinder 2,50€), ein schöner Naturpark. Nach einer Stärkung
im Le Cafè siedelten wir in ein anderes Hotel in Korotoga (Hotel
Casablanca, 35€ pro riesigem Zimmer) etwas weiter östlich von Sigatoka um
und nahmen erstmal ein Bad im Mehr. Bereits waren hier waren unheimlich
viele bunte Fische. Außerdem sahen wir eine gestrandete Seegurke. In der
Nähe unseres Hotels war ein riesiges Luxusresort, das Outtrigger. Schon
eine Insel für sich. Man mag davon halten was man will. Unterkünfte kosten
hier 200€ pro Nacht.
Danach setzten wir
unsere Reise mit Auto nach Pacific Harbor in den Pacific Safari Club fort
(30€ pro Zimmer). Hier empfing uns ein etwas schrulliger Australier, der
als 14 Jähriger mit seinem Vater nach Fidschi gezogen ist. Zu Mittag aßen
wir in einem kleinen Restaurant direkt neben dem Hotel leckerern Fish and
Chips und Chop Suey. Wir gingen zu einem erneut super weißen Sandstrand
durch richtige Urwälder. Am Strand sahen wir die verfallen Häuser
ehemaliger amerikanischer Millionäre. Ein skurriler Anblick. Es gibt hier
ein Kulturzentrum, das auf dem Boden eines ehemaligen Dorfes errichtet
wurde. Mit einem Schiff ließen wir uns durch das Dorf fahren und erfuhren
von einem Häuptlingsnachkommen wie die alten Fidschianer gelebt haben.
Insbesondere faszinierte uns natürlich der Kanibalismus, der bis vor noch
nicht allzu langer Zeit auf Fidschi praktiziert wurde. Außerdem sahen wir
Handwerkskünste der alten Bewohner. Abends schlugen wir uns die Bäuche in
dem einzigen geöffneten Restaurant Oasis voll. Dort war das Essen wirklich
hervorragend aber auch preisintensiver.
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Ein absolutes
Highlight der Reise war der nächste Tag- eine Tour mit Discover Fiji (35€
pro Person). Zuerst mit Motorbooten von Navua in die Highlands. Dort
besichtigten wir ein Dorf und bekamen einiges über die Fidschianer zu
hören, außerdem zeigten uns die Bewohner wie man fidschianisch ißt, wie
eine Kava- Zeremonie funktioniert und was die Frauen als Handarbeiten so
machen. Weiter ging es zu einem Canyon mit einem riesigen Wasserfall. Hier
galt es kräftig zu schwimmen und sich einen 4m Sprung inklares grünes Wasser
zu trauen; -war
ein irres Erlebnis. Auch das abschließende Bamboo- Rafting (bilibili) war
genial. Einer der schönsten Tage in Fidschi.
Weiter ging unsere Reise
mit Fahrrad in Richtung Suva, der
Hauptstadt Fidschi`s. Auf der Hälfte der Strecke kehrten wir in einen Shop
an der Straße ein- ein Gefängnis. Freundlicherweise nahm uns Tagi, ein
sehr netter Fidschianer, in seinem Pick up mit und brachte uns zur Raintree-
Lodge, unserem nächsten Quartier (30€ pro Zimmer). Mit ihm trafen wir uns
am nächsten Tag zum Fischen. Nach Absprache mit dem Häuptling durften wir
durch das Dorf auf ein Boot und los ging es zum Fischen, Speerfishing und
Snorkeling. Insgesamt sechs Fische fingen wir! Und die ersten
Unterwasseraufnahmen gelangen hier bereits hervorragend. Nach sechs Stunden
auf dem kleinen Boot und nach Besuch einer wirklich einsamen Insel,
unbewohnten Insel und Kokussnußpflücken luden wir Tagi zum Essen in
unserem Hotel ein. Ein super Tag. Der nächste Tag galt Suva. Insgesamt ein
relaxing Tag mit Eisessen, Schlendern und abends Kino.
Als Abschluß war die
Mamanuca- Gruppe zum absoluten Südsee- Feeling geplant. Wir ließen uns mit
einem Van nach Nadi fahren und erfuhren auf der Fahrt einiges über die
Macht und
Aufgaben der Häuptlinge durch einen richtigen Häuptlingssohn. Danach ging
es mit einem Catameran zur Insel Mana. Das Ritu- Kana- Vitu- Village Resort
war unser Ziel (60€ pro Zimmer, incl. 3 Mahlzeiten). Wir kamen in einem
absoluten Sturm und Regen an. Unser Zimmer war klein aber o.k., die 3
Mahlzeiten waren sehr lecker. Allerdings war es nicht möglich einen
Tauchgang zu bekommen. Daher mußten wir uns an dem angrenzenden teureren
japanisch geführten Mana Island Resort einmieten (150€ pro Bure- Hütte)
um mit Padi losmachen zu können. Ein Tauchgang (45€ pro Person) bei
leichtem Regenwetter war der einzige, den wir machen konnten. Hier ließen
sich viele bunte Fische an einem super Korallenriff beobachten. Insgesamt
war das ganze eine seltsame Situation, da zwischen den Resorts Krieg
herrschte, aber die Einheimischen des Dorfes natürlich in beiden Anlagen
angestellt waren und wir fröhlich durch beide streiften, denn wir waren in
beiden eingecheckt- zumindest für einen Tag. Am nächsten Tag unternahmen
wir eine Wanderung um die Insel, d.h. zumindest um die Hälfte mit leichter
Kletterei und allerhand interessanten Entdeckungen am Strand. Nautilus,
Riesenmuscheln und einer toter Hund. Am Abreisetag war es dann wieder
strahlendes Wetter und es viel uns schwer zu gehen. Die Rückfahrt war
ebenfalls ein geniales Erlebnis. Es ging bei herrlichstem Sonnenschein über
tiefblaues Meer. Zurück in unserem bekannten Beach Side Resort nahmen wir
von der Insel mit einem letzten Pineapple Crush Abschied.
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Das Angebot an Reiseführern
hielt sich bei Fidschi in Grenzen, jedoch sind wir mit den zwei folgenden
Reiseführern sehr gut hingekommen.
Lonely Planet "South Pazifik" (sehr praktisch, kurz und knapp; für alle
Situaionen geeignet; Sprache englisch)
http://www.lonelyplanet.de/reisefuehrer/
Dumont Südsee (Kulturelles Wissen wird gut erläutert und praktische
Anregungen gegeben; Sprache deutsch)
http://www.dumontreise.de/reisefuehrer/index.html
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