erstellt von Ingrid und Heino Gräf    September 2010      

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Bilder über FidschiBilderalbum von Fidschi

 

 

Im Sommer 2004 ging es los in einen Traumurlaub auf eine Trauminsel. Zuerst fuhren wir mit der DB nach Frankfurt/Main, nachdem unsere Fahrräder bereits am Donnerstag mit Hermes-Versand zum Flughafen gebracht wurden. Vom Flughafen- Terminal 2 starteten wir um 19:45 Uhr mit einer Boing 747 der Korean Air nach Seoul. 10 Stunden später hatten wir einen Aufenthalt von 5 Stunden auf dem Flughafen Incheon. Hiernach ging es dann weitere 10 Stunden mit einem Airbus nach Fidischi. Morgens um 8:30 Uhr landeten wir endlich auf dem Flughafen Nadi und wurden bereits mit typischer fidschianischer Musik empfangen. Von dort wurden wir mit Hotel- Taxi abgeholt und in unser erstes Quartier auf Fidschi gebracht- Hotel Beach Side Resort. Ein idyllisches Plätzchen nicht weit vom Strand. Eine Nacht für ca. 40 Euro. Außerdem gibt es hier Pineapple- Crushes der gesamten Insel!!!!!

Der ersten Tag und die erste Nacht schliefen wir durch. Am nächsten Tag erkundeten wir mit Fahrrad Nadi. Am 3. Tag starteten wir richtig mit unserem Gepäck an den anscheinend schönsten Strand, den Natadolu- Beach, los. Allerdings war die Route doch anstrengender als gedacht. Wir fanden zwar den Weg in Richtung Strand, aber letztendlich hatten wir uns doch verfahren. Zum Glück und wirklich durch Zufall trafen wir einen Einheimischen zu Pferd, der uns sofort anbot in seinem Haus zu übernachten. Da es schon sehr spät war, nahmen wir sein Angebot dankbar an. Also verbrachten wir die Nacht in Aseri`s und Ruth`s Haus (10€ pro Nacht und Person, incl. Essen). Am nächsten Morgen folgte Horse- Riding. Mit Pferd ging es dann zum langersehnten Strand. Weisser Sand, blaues Meer und Korallenbänke wie auf der Postkarte. Nach einem kurzen Snack verließen wir das gastfreundliche Dorf mit Fahrrad (The sightseeing- train was broken down.) und fuhren nach Sigatoka ins Sigtoka- Hotel (30€ pro Zimmer, einfache Ausstattung). Hier aßen wir in in einem guten Restaurant eine super Pizza. Das Hotel selbst war etwas schmuddelig. Abends schlenderten wir durch die Stadt über einen lebendigen Nachtmarkt.

Am nächsten Tag besichtigten wir die dort berühmten Sanddünen (Eintritt 3,50€ pro Erwachsener, Kinder 2,50€), ein schöner Naturpark. Nach einer Stärkung im Le Cafè siedelten wir in ein anderes Hotel in Korotoga (Hotel Casablanca, 35€ pro riesigem Zimmer) etwas weiter östlich von Sigatoka um und nahmen erstmal ein Bad im Mehr. Bereits waren hier waren unheimlich viele bunte Fische. Außerdem sahen wir eine gestrandete Seegurke. In der Nähe unseres Hotels war ein riesiges Luxusresort, das Outtrigger. Schon eine Insel für sich. Man mag davon halten was man will. Unterkünfte kosten hier 200€ pro Nacht.

Danach setzten wir unsere Reise mit Auto nach Pacific Harbor in den Pacific Safari Club fort (30€ pro Zimmer). Hier empfing uns ein etwas schrulliger Australier, der als 14 Jähriger mit seinem Vater nach Fidschi gezogen ist. Zu Mittag aßen wir in einem kleinen Restaurant direkt neben dem Hotel leckerern Fish and Chips und Chop Suey. Wir gingen zu einem erneut super weißen Sandstrand durch richtige Urwälder. Am Strand sahen wir die verfallen Häuser ehemaliger amerikanischer Millionäre. Ein skurriler Anblick. Es gibt hier ein Kulturzentrum, das auf dem Boden eines ehemaligen Dorfes errichtet wurde. Mit einem Schiff ließen wir uns durch das Dorf fahren und erfuhren von einem Häuptlingsnachkommen wie die alten Fidschianer gelebt haben. Insbesondere faszinierte uns natürlich der Kanibalismus, der bis vor noch nicht allzu langer Zeit auf Fidschi praktiziert wurde. Außerdem sahen wir Handwerkskünste der alten Bewohner. Abends schlugen wir uns die Bäuche in dem einzigen geöffneten Restaurant Oasis voll. Dort war das Essen wirklich hervorragend aber auch preisintensiver.

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Ein absolutes Highlight der Reise war der nächste Tag- eine Tour mit Discover Fiji (35€ pro Person). Zuerst mit Motorbooten von Navua in die Highlands. Dort besichtigten wir ein Dorf und bekamen einiges über die Fidschianer zu hören, außerdem zeigten uns die Bewohner wie man fidschianisch ißt, wie eine Kava- Zeremonie funktioniert und was die Frauen als Handarbeiten so machen. Weiter ging es zu einem Canyon mit einem riesigen Wasserfall. Hier galt es kräftig zu schwimmen und sich einen 4m Sprung  inklares grünes Wasser zu trauen;  -war ein irres Erlebnis. Auch das abschließende Bamboo- Rafting (bilibili) war genial. Einer der schönsten Tage in Fidschi.

Weiter ging unsere Reise mit Fahrrad in Richtung Suva, der Hauptstadt Fidschi`s. Auf der Hälfte der Strecke kehrten wir in einen Shop an der Straße ein- ein Gefängnis. Freundlicherweise nahm uns Tagi, ein sehr netter Fidschianer, in seinem Pick up mit und brachte uns zur Raintree- Lodge, unserem nächsten Quartier (30€ pro Zimmer). Mit ihm trafen wir uns am nächsten Tag zum Fischen. Nach Absprache mit dem Häuptling durften wir durch das Dorf auf ein Boot und los ging es zum Fischen, Speerfishing und Snorkeling. Insgesamt sechs Fische fingen wir! Und die ersten Unterwasseraufnahmen gelangen hier bereits hervorragend. Nach sechs Stunden auf dem kleinen Boot und nach Besuch einer wirklich einsamen Insel, unbewohnten Insel und Kokussnußpflücken luden wir Tagi zum Essen in unserem Hotel ein. Ein super Tag. Der nächste Tag galt Suva. Insgesamt ein relaxing Tag mit Eisessen, Schlendern und abends Kino.

Als Abschluß war die Mamanuca- Gruppe zum absoluten Südsee- Feeling geplant. Wir ließen uns mit einem Van nach Nadi fahren und erfuhren auf der Fahrt einiges über die Macht und Aufgaben der Häuptlinge durch einen richtigen Häuptlingssohn. Danach ging es mit einem Catameran zur Insel Mana. Das Ritu- Kana- Vitu- Village Resort war unser Ziel (60€ pro Zimmer, incl. 3 Mahlzeiten). Wir kamen in einem absoluten Sturm und Regen an. Unser Zimmer war klein aber o.k., die 3 Mahlzeiten waren sehr lecker. Allerdings war es nicht möglich einen Tauchgang zu bekommen. Daher mußten wir uns an dem angrenzenden teureren japanisch geführten Mana Island Resort einmieten (150€ pro Bure- Hütte) um mit Padi losmachen zu können. Ein Tauchgang (45€ pro Person) bei leichtem Regenwetter war der einzige, den wir machen konnten. Hier ließen sich viele bunte Fische an einem super Korallenriff beobachten. Insgesamt war das ganze eine seltsame Situation, da zwischen den Resorts Krieg herrschte, aber die Einheimischen des Dorfes natürlich in beiden Anlagen angestellt waren und wir fröhlich durch beide streiften, denn wir waren in beiden eingecheckt- zumindest für einen Tag. Am nächsten Tag unternahmen wir eine Wanderung um die Insel, d.h. zumindest um die Hälfte mit leichter Kletterei und allerhand interessanten Entdeckungen am Strand. Nautilus, Riesenmuscheln und einer toter Hund. Am Abreisetag war es dann wieder strahlendes Wetter und es viel uns schwer zu gehen. Die Rückfahrt war ebenfalls ein geniales Erlebnis. Es ging bei herrlichstem Sonnenschein über tiefblaues Meer. Zurück in unserem bekannten Beach Side Resort nahmen wir von der Insel mit einem letzten Pineapple Crush Abschied.

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Das Angebot an Reiseführern hielt sich bei Fidschi in Grenzen, jedoch sind wir mit den zwei folgenden Reiseführern sehr gut hingekommen.

Lonely Planet "South Pazifik" (sehr praktisch, kurz und knapp; für alle Situaionen geeignet; Sprache englisch)
http://www.lonelyplanet.de/reisefuehrer/

Dumont Südsee (Kulturelles Wissen wird gut erläutert und praktische Anregungen gegeben; Sprache deutsch)
http://www.dumontreise.de/reisefuehrer/index.html

 

 
Bilder über FidschiBilderalbum von Fidschi

 

 

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