| |
Frankreich,
Spanien und Andorra, diese drei Länder wollten wir kennen lernen. Los
ging es von Dresden aus mit dem Auto nach Frankfurt/ Hahn. Von dort flogen
wir mit Ryan- Air für insgesamt 450,- € (3 Personen, Hin- und
Rückflug). Als Tipp, es wird deutlich billiger, wenn man unter der Woche
Hin- und Rückflug bucht. Unser Ziel, Perpignan, die ehemalige
Königsstadt Mallorcas! Perpignan ist ein hervorragender Ausgangspunkt, um
in die Pyrenäen und nach
Spanien zu gelangen. Im Hotel Express direkt am
Bahnhof verbrachten wir für 40,-€ (1 Zimmer, 3 Personen / Nacht) die
ersten beiden Nächte. In Perpignan lohnt sich das Königsschloss der
mallorkinischen Herrscher zu besichtigen. Von dort hat man einen super
Blick über die Stadt. Die Preise in den Restaurants und Museen sind ganz
schön teuer. Am besten deckt man sich in den Supermärkten ein und holt
sich frische Baguetten in den zahlreichen Patisserien. Von Perpignan ging
es dann mit dem Zug in 3 Stunden für 78,-€ (3 Personen) nach Barcelona.
Es empfiehlt sich die Unterkunft in Barcelona schon vorher zu besorgen.
Wir hatten von Perpignan aus im Hostel Paris vorbestellt. Ein Zimmer (3
Personen) kostete 67,-€. Das Hostel liegt absolut zentral, nahe der
bekanntesten Straße Barcelonas, der LA RAMBLA. Hier kann man essen, shoppen
und Leute beobachten bis zum Umfallen. Eine geniale Möglichkeit Barcelona
kennen zu lernen, ist eine Stadtrundfahrt mit der "roten und blauen
Linie". Eine super Sache, man kann nämlich den ganzen Tag in diese
Busse ein- und aussteigen und die Sehenswürdigkeiten, die einen
interessieren, in Ruhe ansehen. Kostenpunkt 14,-€ pro Erwachsener. Wir
hatten uns die Bauwerke Gaudi´s vorgenommen.
Ein Architekt, der gerade
Linien ablehnte. Sein Hauptwerk, die SAGRADA- FAMILIA wird auch nach dem Tode des Künstlers weitergebaut und soll
2025 vollendet sein. Schon jetzt
ist sie ein Wahrzeichen Barcelonas. Besonders lohnend (auch für Kinder)
ist der Gaudi- Park.
In Barcelona merkt man, dass die Preise in
Deutschland nicht die höchsten in Europa sind. Die günstigeren
Supermärkte muss man ganz schön in den engen Gassen suchen. Ein Muss in
Barcelona ist ein Bummel über die La Rambla zum Hafen. Besonders abends
ist das eine super Atmosphäre. Das Aquarium am Hafen lohnt sich übrigens
auch, sich anzusehen. Als Fazit: Barcelona ist eine Stadt mit vielen
Gesichtern. Nach 3 Tagen verließen wir den Trubel und fuhren mit einem
Mietauto von unserem Ausgangspunkt Perpignan in die Pyrenäen. Die
Gebühren sind übrigens bei den einzelnen Vermietungsfirmen ähnlich,
darum die Zeit nicht mit ewigem Suchen nach günstigeren Angeboten
vertrödeln! Wir zahlten für 3 Tage und 750km 168,-€ zuzüglich Tanken
für einen Opel Corsa. Der erste spektakuläre Haltepunkt ist ein
Naturschauspiel. Die Orgelpfeifen bei Ille sur Tet. Beeindruckende
Felsformationen in einem dafür angelegten Park. Weiter ging es nach
Villefranche de Conflent. Das mittelalterliche Städtchen ist noch
komplett von einer alten Stadtmauer umgeben. Überragt wird es von einer
Burg, die über 1000 Treppenstufen mit dem Dorf verbunden ist.
Hier haben
sich zu Kriegszeiten über den unterirdischen Gang die Dorfbewohner in
Sicherheit gebracht. Eine günstige Möglichkeit in den Pyrenäen zu
übernachten, stellen die Gite d`Etapes dar. Dies sind Berghütten, die in
den entlegeneren Dörfern zu finden sind. So z.B. in Jujols in der Nähe
von Olette (33,-€ für 3 Personen). Wir genossen die herrliche Ruhe bei
einem kuscheligen Kaminfeuer. Weiter auf der Straße nach Andorra liegen
einige Sehenswürdigkeiten. Wir interessierten uns für den Sonnenofen von
Mont Louis. Das große Exemplar in Odeille wird für Materialtestungen
verwendet. Dieser Ort ist der sonnenreichste in Frankreich. In dieser
Region wurden übrigens die Athleten der Olympischen Spiele in Mexiko
trainiert. Stetig ging es nun bergauf zum Grenzpass nach Andorra. Ihr
könnt auch durch einen Tunnel schneller nach Andorra gelangen, allerdings
kostet die Benutzung natürlich eine Gebühr.
>>Seitenanfang<<
Andorra ist
ein kleiner Staat mit 70 000 Einwohner und ca. 20 auf 20 km Ausdehnung.
Die Landessprache ist Katalanisch und zahlen könnt Ihr mit Euro. Andorra
strebt eine ähnliche Rolle wie Liechtenstein oder Luxemburg als
Steuerparadies an. Überall sieht man Designerläden und teure
Restaurants. Das Wahrzeichen des Landes ist in einem Vorort der
Hauptstadt, Escaldes in Form einer Kirche ein Erlebnisbad. Dieses Bad ist
wie auch die ganzen Einrichtungen der Skigebiete für die reichen Bewohner
und die wohlhabenden Nachbarn gedacht. Empfehlenswert ist das Hotel `La
Burna`. Für 45,-€ pro Nacht und 3 Personen.
Nach
Andorra war unser Ziel das Mittelmeer. Über Elne fuhren wir nach Argeles-
Plage. Das Hotel `Beau Rivage` biete einen Blick direkt auf das Meer. In
Argeles erwartet Euch ein wunderschöner Sandstrand. Hier lässt es sich
baden und Strandleben erleben, auch nach der Saison ein wunderschönes
Feeling. Übrigens kann man von Perpignan aus mit der Buslinie 1 vom Place
de Castillet direkt nach Canet-Plage zum Strand gelangen. Nach 10 Tagen
Pyrenäen und Barcelnoa flogen wir wieder nach Deutschland zurück. Es hat
sich gelohnt!
>>Seitenanfang<<
|
|