erstellt von Ingrid und Heino Gräf    September 2010      

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Bilder über Südfrankreich und BarcelonaBilderalbum von Südfrankreich und BarcelonaDie Säulen von Il Surtet

 

 

Frankreich, Spanien und Andorra, diese drei Länder wollten wir kennen lernen. Los ging es von Dresden aus mit dem Auto nach Frankfurt/ Hahn. Von dort flogen wir mit Ryan- Air für insgesamt 450,- € (3 Personen, Hin- und Rückflug). Als Tipp, es wird deutlich billiger, wenn man unter der Woche Hin- und Rückflug bucht. Unser Ziel, Perpignan, die ehemalige Königsstadt Mallorcas! Perpignan ist ein hervorragender Ausgangspunkt, um in die Pyrenäen und nach  Spanien zu gelangen. Im Hotel Express direkt am Bahnhof verbrachten wir für 40,-€ (1 Zimmer, 3 Personen / Nacht) die ersten beiden Nächte. In Perpignan lohnt sich das Königsschloss der mallorkinischen Herrscher zu besichtigen. Von dort hat man einen super Blick über die Stadt. Die Preise in den Restaurants und Museen sind ganz schön teuer. Am besten deckt man sich in den Supermärkten ein und holt sich frische Baguetten in den zahlreichen Patisserien. Von Perpignan ging es dann mit dem Zug in 3 Stunden für 78,-€ (3 Personen) nach Barcelona. Es empfiehlt sich die Unterkunft in Barcelona schon vorher zu besorgen. Wir hatten von Perpignan aus im Hostel Paris vorbestellt. Ein Zimmer (3 Personen) kostete 67,-€. Das Hostel liegt absolut zentral, nahe der bekanntesten Straße Barcelonas, der LA RAMBLA. Hier kann man essen, shoppen und Leute beobachten bis zum Umfallen. Eine geniale Möglichkeit Barcelona kennen zu lernen, ist eine Stadtrundfahrt mit der "roten und blauen Linie". Eine super Sache, man kann nämlich den ganzen Tag in diese Busse ein- und aussteigen und die Sehenswürdigkeiten, die einen interessieren, in Ruhe ansehen. Kostenpunkt 14,-€ pro Erwachsener. Wir hatten uns die Bauwerke Gaudi´s vorgenommen.  Ein Architekt, der gerade Linien ablehnte. Sein Hauptwerk, die SAGRADA- FAMILIA wird auch nach dem Tode des Künstlers weitergebaut und soll  2025 vollendet sein. Schon jetzt ist sie ein Wahrzeichen Barcelonas. Besonders lohnend (auch für Kinder) ist der Gaudi- Park.

In Barcelona merkt man, dass die Preise in Deutschland nicht die höchsten in Europa sind. Die günstigeren Supermärkte muss man ganz schön in den engen Gassen suchen. Ein Muss in Barcelona ist ein Bummel über die La Rambla zum Hafen. Besonders abends ist das eine super Atmosphäre. Das Aquarium am Hafen lohnt sich übrigens auch, sich anzusehen. Als Fazit: Barcelona ist eine Stadt mit vielen Gesichtern. Nach 3 Tagen verließen wir den Trubel und fuhren mit einem Mietauto von unserem Ausgangspunkt Perpignan in die Pyrenäen. Die Gebühren sind übrigens bei den einzelnen Vermietungsfirmen ähnlich, darum die Zeit nicht mit ewigem Suchen nach günstigeren Angeboten vertrödeln! Wir zahlten für 3 Tage und 750km 168,-€ zuzüglich Tanken für einen Opel Corsa. Der erste spektakuläre Haltepunkt ist ein Naturschauspiel. Die Orgelpfeifen bei Ille sur Tet. Beeindruckende Felsformationen in einem dafür angelegten Park. Weiter ging es nach Villefranche de Conflent. Das mittelalterliche Städtchen ist noch komplett von einer alten Stadtmauer umgeben. Überragt wird es von einer Burg, die über 1000 Treppenstufen mit dem Dorf verbunden ist. Hier haben sich zu Kriegszeiten über den unterirdischen Gang die Dorfbewohner in Sicherheit gebracht. Eine günstige Möglichkeit in den Pyrenäen zu übernachten, stellen die Gite d`Etapes dar. Dies sind Berghütten, die in den entlegeneren Dörfern zu finden sind. So z.B. in Jujols in der Nähe von Olette (33,-€ für 3 Personen). Wir genossen die herrliche Ruhe bei einem kuscheligen  Kaminfeuer. Weiter auf der Straße nach Andorra liegen einige Sehenswürdigkeiten. Wir interessierten uns für den Sonnenofen von Mont Louis. Das große Exemplar in Odeille wird für Materialtestungen verwendet. Dieser Ort ist der sonnenreichste in Frankreich. In dieser Region wurden übrigens die Athleten der Olympischen Spiele in Mexiko trainiert. Stetig ging es nun bergauf zum Grenzpass nach Andorra. Ihr könnt auch durch einen Tunnel schneller nach Andorra gelangen, allerdings kostet die Benutzung natürlich eine Gebühr. 

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Andorra ist ein kleiner Staat mit 70 000 Einwohner und ca. 20 auf 20 km Ausdehnung. Die Landessprache ist Katalanisch und zahlen könnt Ihr mit Euro. Andorra strebt eine ähnliche Rolle wie Liechtenstein oder Luxemburg als Steuerparadies an. Überall sieht man Designerläden und teure Restaurants. Das Wahrzeichen des Landes ist in einem Vorort der Hauptstadt, Escaldes in Form einer Kirche ein Erlebnisbad. Dieses Bad ist wie auch die ganzen Einrichtungen der Skigebiete für die reichen Bewohner und die wohlhabenden Nachbarn gedacht. Empfehlenswert ist das Hotel `La Burna`. Für 45,-€ pro Nacht und 3 Personen. 

Nach Andorra war unser Ziel das Mittelmeer. Über Elne fuhren wir nach Argeles- Plage. Das Hotel `Beau Rivage` biete einen Blick direkt auf das Meer. In Argeles erwartet Euch ein wunderschöner Sandstrand. Hier lässt es sich baden und Strandleben erleben, auch nach der Saison ein wunderschönes Feeling. Übrigens kann man von Perpignan aus mit der Buslinie 1 vom Place de Castillet direkt nach Canet-Plage zum Strand gelangen. Nach 10 Tagen Pyrenäen und Barcelnoa flogen wir wieder nach Deutschland zurück. Es hat sich gelohnt!

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