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Kälte, Kohle, Lange
Nächte (Tage)
Spitzbergen,
gelegen am
78° Breiten-
und 15° Längengrad gelegen, ist die fast nördlichste, auf herkömmlichen Wege zu
erreichende Enklave des Tourismus. Gott sei Dank ist diese Insel für viele zu
schwer zu erreichen und klimatisch zu kompliziert. Dafür war sie für uns um so
schöner. Letztendlich lebt Spitzbergen zum Einen vom Tourismus und zum Anderen
von Kohle. Die Lage macht es schwierig, die Insel zu beherrschen - sowohl
geopolitisch als auch machtpolitisch. Somit bietet sich hier eine interessante
Geschichte der Eroberung und Urbanisierung der Insel. Alles übrigens wunderbar
anzusehen im Museum der Stadt Longyearbyen. Longyearbyen ist auch gleichzeitig
der Ausgangspunkt aller Aktivitäten auf der Insel und sicherer Hafen für
Nordfahrer. Longyearbyen
wurde 1906 von dem US-amerikanischen Unternehmer John Munroe Longyear als
Bergarbeiterstadt gegründet. 1943 wurde der Ort von der deutschen Wehrmacht
zerstört und nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut. Longyearbyen bietet eine gute
Infrastruktur für Gäste, wie für Einheimische. Letztendlich ist aber
Longyearbyen eine Minenstadt und das sieht man ihr heute auf Schritt und Tritt
an. Trotzdem bleibt aber das nördliche Feeling erhalten, denn die Temperaturen
klettern im Sommer selten auf über 5°C und an den Polartagen scheint die Sonne
24 Stunden lang ununterbrochen. Anders natürlich in der Polarnacht!
Die ansässigen
Tourismusagenturen bieten Ausflüge in die Umgebung und auch weitergehende
Trekking-touren an. Alles kann im Prinzip jederzeit gebucht werden. Natürlich
sollten Expeditionen über einen längeren Zeitraum (3 Wochen o. ä.) längerfristig
gebucht werden. Ein-, Zwei- und Dreitagestrips sind aber jederzeit möglich.
Einzig das Wetter wäre noch eine Komponente, die unberechenbar bleibt - und das
insbesondere im Norden.
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Interessante Links:
http://de.wikipedia.org/wiki/Spitzbergen_%28Inselgruppe%29
http://www.webcamgalore.com/DE/webcam/Norwegen/Spitzbergen---Longyearbyen/1457.html
http://www.wildlife.no/en/
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