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Venezuela besuchten wir
2000. Unsere Tour begann in Caracas und ging dann weiter nach Tucupita. Caracas
diente nur zur Übernachtung, denn die Stadt ist nicht unbedingt die sicherste.
Das sagte uns auch
unsere Wirtin eindringlich. Per Bus ging es einen Tag später weiter.
Busstrecken sind sehr gut ausgebaut. Man kann in der Regel zwischen
verschiedenen Companies auswählen. Ich würde nicht unbedingt zu den billigsten
raten, denn die sind immer sehr voll und die Einheimischen sind nicht unbedingt
erbaut über die Gringos, wenn dies ihnen auch noch die wenigen Plätze streitig
machen, obwohl sie über mehr Geld als sie verfügen. So kann es denn auch gut
mal sein, dass man ein kleines , schlafendes Kind auf den Schoß bekommt, was
dann auch normal in Venezuela ist. Wer damit leben kann, kann es tun, jedoch
wenn man eine Weile in diesem Land gereist ist, merkt man auch, dass man selber
Ruhe und Schlaf braucht und dann wird es leicht stressig.
In Tucupita nutzten wir
die Gelegenheit den Regenwald für einige Tage zu inspizieren. Dort trafen wir
an der Bushaltestelle José, einen Guide der seine Sache perfekt machte. Er ist
im Dorf bekannt und spricht perfekt Englisch. Die drei Tage mit ihm werden wir
nie vergessen. Der Dschungel war für uns
Mitteleuropäer ein absolutes Erlebnis. Das Zusammentreffen mit den
Eingeborenen, die Verständigung mit ihnen, ihre natürliche Unschuld, ihre
Unkenntnis der modernen Welt war für uns überwältigend. Natürlich wissen
wir, dass auch wir dazu beitrugen, dieses "Paradies" zu vernichten.
Doch wenn man mit ihnen einige Tage zusammen verbringt, merkt man recht schnell,
dass sie eben nicht weltfremd sind und sehr wohl wissen woran sie sind, wie es
ihnen im Gegensatz zu uns geht und welche gesundheitlichen Risiken sie
ausgesetzt sind und schon immer ausgesetzt waren. Beeindruckend war für mich
sehr wohl, dass ein alter Eingeborener nicht abschätzen konnte wie alt er eigentlich
sei jedoch schätze er so und soviel Monde.
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Nach diesem Erlebnis ging
es dann weiter nach Ciudad Bolivar, von wo wir eine Tour zum Salto Angel
buchten. Da merkten wir erst einmal wie
die einzelnen Companies um Touris kämpfen. Trotzdem lehnten wir die
snobistische Variante ab, mit dem Flugzeug direkt zum Angel zu fliegen. Die Tour
buchten wir bei Bernhard und waren damit eigentlich zufrieden. Der Angel ist an
sich schon sehr sehenswert, jedoch ob der vergleichsweise hohe Preis
gerechtfertigt ist, wäre noch zu hinterfragen.Weiter ging es dann zur
brasilianischen Grenze nach Santa Elena. Die Straße bietet wunderschöne
Wasserfälle und natürliche Schönheiten sowie einen wundervollen Blick auf die
Grand Sabana. Dort kann man sich mit mehreren zusammen einen Jeep mieten und
mehrere Tage die Grand Sabana durchstreifen.Dann wagten wir den
Großen Ritt an die Küste nach Tucacas. Traumhaft schön! Jedoch unbedingt
Sunblocker einstecken und auch auftragen!!!. Die Sonnenbrände sind sehr
schmerzhaft. Ansonsten ist die karibische Küste ein Traum. Auch das Dorfleben
ist sehenswert und sehr persönlich. Die Menschen sind unterhaltungsfreudig und
sehr zugänglich. Man kann sich mit Taxibooten an kleinere vorgelagerte Inseln
bringen lassen, auch auf diesen übernachten. Das muss man sich mit dem
Bootfahrer aber ausmachen, so dass man auch wieder abgeholt wird. Übrigens
lohnt es sich eine Hängematte mitzunehmen oder auch vor Ort auszuborgen.
Schnorchel und tauchen sind ebenfalls kein Thema dort.
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Über Valencia ging unsere
Tour dann nach Merida, wo die 5000-er auf uns warteten. Ziemlich beeindr uckend
die Anden! Dort geht auch noch
die Seilbahn bis in die höheren Regionen und der Ausblick ist fantastisch. Man
sollte vielleicht ganz früh hochfahren, da da die Wolkendecke noch ziemlich
hoch hängt. Wir wanderten zum Andendörfchen Los Nevados. Eine Strecke, die
sich lohnt und die es in sich hat. Nahe der 5000 Marke zu wandern ist für
ungeübte schon eine Herausforderung. es empfiehlt sich daher an die Höhe mit
eineigen kleineren Wanderungen zu gewöhnen, grundsätzlich aber schaffbar.Von dort ging es dann
zurück nach Caracas wo unser Flieger wartete. Wir schaurten uns noch die
Umgebung und die Küste an, bevor wir dann in den Flieger einstiegen. Auch die
Küste um Caracas ist sehr schön, jedoch sollte man schon sehr genau hinsehen
wo man sich aufhält.
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